Samstag, Juni 23, 2018

Das Umdenken hat eingesetzt

Nachdem sich die deutsche Automobilindustrie Jahrzehntelang gegen das Elektroauto gewehrt hat, scheint nun ein Umdenken einzusetzen. Verantwortlich hierfür ist vor allem die Silicon Valley Auto-Schmiede „TESLA Motors“. Hat TESLA bereits in den letzten Jahren in Amerika den großen deutschen Premiumhersteller den ersten Rang abgelaufen, so versetzte die Ankündigung des TESLA Model 3 Verkaufsstart im nächsten Jahr die deutsche Automobilindustrie in den Panikmodus.

Weiterlesen: Das Umdenken hat eingesetzt

EU-Kommission gibt Förderung für Elektroautos frei

Die staatliche Förderung von Elektroautos im Umfang von 2.000 Euro ist keine unerlaubte Beihilfe für die Automobil-Industrie. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hofft, dass sich mit der Prämie umweltfreundliche Elektrofahrzeuge im Alltag endlich durchsetzen: „Die steigende Nachfrage wird wichtige und notwendige Investitionen entlang der gesamten neuen Wertschöpfungskette der Elektromobilität auslösen.“ Die Prämien können bald Online bei der Bafa beantragt werden. Viele Herteller stocken die staatliche Prämie bis auf 5.000 Euro auf. RBE

Förderung von Elektroautos ist eine Mogelpackung

4.000 Euro für Förderung für Elektroautos. Das hört sich erst einmal viel an – 5.000 Euro sollten es zuerst werden. Wer aber genauer hinsieht merkt, dass der Staat tatsächlich nur 2.000 Euro für den Kauf eines Elektroautos dazugibt – weniger als bei der vor einigen Jahren gezahlten Abwrackprämie. War bei der Abwrackprämie der Aufschrei der deutschen Presse kaum wahrnehmbar, so fällt er bei der aktuellen Förderung recht massiv aus. So titelt z.B. das Manager Magazin: „Sinnlose Zweitwagen-Subvention für Besserverdiener“, das Hamburger Abendblatt schreibt „Freiparken für Besserverdiener“ und die Stuttgarter Zeitung schreibt „Die Subvention ist ungerecht, denn sie führt dazu, dass Gering- und Normalverdiener dafür zahlen sollen, dass sich Besserverdiener ein Elektroauto leisten.“.

Weiterlesen: Förderung von Elektroautos ist eine Mogelpackung

Dichter Filz zwischen Automobil - Lobby und Politik

In einem „Schwarzbuch Autolobby“ hat Greenpeace die Verflechtungen zwischen der Politik und der Autolobby beleuchtet. Die Auswirkungen treffen vor allem die Bürger mit höherer Belastung durch Feinstaub, Stickoxyden und krebserzeugendem Dieselruß. In Amerika wird VW massiv für seinen Verbraucherbetrug abgestraft. In Deutschland? Nichts. Auch Diesel-Fahrzeuge von Mercedes, Opel und anderen deutschen Herstellern haben jahrelang mehr Schadstoffe ausgestoßen als angegeben.

Weiterlesen: Dichter Filz zwischen Automobil - Lobby und Politik